Der Fehler der heutigen Gemeinden besteh darin, dass man versucht das Werk des Heiligen Geistes kennen zu lernen, ehe man seine Person kennt.
Ich glaube, dass ist auch der Grund warum es denn konservativen und religiösen Gruppierungen so schwer fällt an das Wirken des Heiligen Geistes, wie z.B. die Geistesgaben oder die Geistestaufe, zu glauben. Sie kennen die Person dieses Wesens nicht und können dadurch keine Beziehung zu ihm eingehen. Wie sollen sie dann sein Wirken verstehen? Ein Beispiel um es zu verdeutlichen: Jedes mal wenn ich zu Besuch bei meinen Eltern bin, dann packt mir meine liebe Mutter Essen ein, was ich mit nach Hause nehmen kann. Das ist für mich einfach „Typisch Mama“. Sie liebt mich, sie möchte mir eine Freude machen. Während sie das Essen zubereitet hat, hat sie extra daran gedacht, etwas mehr zu kochen um es mir dann für die Woche mitzugeben, damit ich bei meinem vollen Stundenplan keine Zeit (in dem Sinne), mit kochen, verschwende, sondern mehr Zeit für andere Dinge habe. Ausserdem kann sie sich sicher sein, dass ihre Tochter für die Woche gut versorgt ist und sich gut ernährt. Wie kann ich das alles so sagen, dass sie mir nur gutes will? Nun, ich habe sehr viel Zeit mit meiner Mutter verbracht. Zwanzig Jahre lang war sie meine Mentorin, meine Freundin und meine ’’Lehrerin“. Anders ausgedrückt: Ich kenne meine Mutter!
Wenn ich aber bei einer fremden Person, die ich nur oberflächlich von meinem Tanzkurs, den ich einmal die Woche besuche, eingeladen werde, und diese Person mir dann auch Essen mit nach Hause geben möchte, dann bin ich erstmal skeptisch dem ganzen gegenüber. Ich werde mich fragen: „Wieso will diese Person mir Essen mitgeben? Wieso ist sie daran interessiert, dass es mir gut geht? Vielleicht ist das Essen schon verdorben und sie ist grad neidisch auf mich, weil ich die letzte Koreographie besser hinbekommen habe und sie mich jetzt vergiften möchte, dass es mir schlecht geht? Alles was ich von dieser Person kenne, ist ein flüchtiges „Hallo“ und „Tschüss“ und vielleicht ein kleiner Small- Talk letzte Woche. Ich kann sie überhaupt nicht einschätzen, wie sie ist in ihrer Freizeit, wie sie mit anderen Menschen umgeht usw. Anders ausgedrückt: Ich kenne diese Person nicht! Deshalb werde ich die Speise, die sie mir mitgegeben hat sofort wegschmeißen, wenn ich zu Hause bin.
Das sollte ein Sinnbild sein, für die Gabe die Gott der Vater uns in seinem Heiligen Geist schenken möchte. Doch wenn wir gerade diesen nicht kennen, dann fällt es uns außerordentlich schwer diese Gabe anzunehmen!
Menschen, die den HG noch nicht als eine Person kennen gelernt haben, sind noch nicht zu einer vollkommenen und abgerundeten christlichen Erfahrung hindurchgedrungen. Wer Gott den Vater, Gott den Sohn kennt, aber Gott den HG nicht kennt, hat noch keine rechte Vorstellung von Gott!
Deshalb werden wir uns im Folgenden Bibelstellen anschauen, die deutlich belegen, dass der HG tatsächlich eine eigenständige Person ist, die in eine lebendige Beziehung mit jedem von uns kommen möchte!
Frage: Warum ist die Lehre über die Persönlichkeit des Heiligen Geistes wichtig?
a) Es ist wichtig vom Standpunkt der Anbetung:
Der HG ist eine Person der Gottheit! Viele anerkennen ihn nicht als solche. Sie halten ihn für einen unpersönlichen Einfluss oder kosmische Kraft. Aber dann berauben wir eine Person der Gottheit der Anbetung die ihr gebührt, der Liebe, des Glaubens, des Vertrauens, der Hingabe und des Gehorsams, der ihr gebührt.
b) Es ist vom praktischen Standpunkt wichtig:
Wenn wir uns den HG als eine Kraft oder einen Einfluss vorstellen, dann werden wir uns fragen:,, Wie kann ich gebrauch von ihm machen?“
Wenn wir ihn als Person anerkennen, werden wir fragen: ,, Wie kann der HG mich gebrauchen?“
Ein Beispiel um es zu verdeutlichen:
Wo besteht der Unterschied zwischen einem Menschen, des Wurmes, der Gott gebrauchen will um den Berg zu zerschmettern, und Gott, der den Menschen, den Wurm, benutzt um den Berg zu zerschmettern?
Wenn wir uns den HG als Kraft oder Einfluss vorstellen, derer wir uns bedienen können, führt das zu Selbstvertrauen, Selbsterhebung und der ganzen Parade des Ichs..
Wenn wir stattdessen den HG als eine Person der Gottheit, voll unendlicher Majestät, uns vorstellen, die in unserem Herzen Wohnung nimmt und uns gebraucht, führt das zur Entsagung des Ichs, zur Selbstverleugnung und Demut. Und genau bei dieser Demut fängt sein Wirken erst richtig an!
Wir müssen, um ein siegreiches Leben als Christ zu leben, verstehen, dass der Heilige Geist eine Person der Gottheit ist, die von unserem Leben Besitzt ergreift und uns so gebraucht, wie es ihr in ihrer unendlichen Weisheit für geeignet erscheint.
Johannes 14, 16- 18: ”Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch.“
Das griech. Wort für „verwaist“ lautet übersetzt „orphanous“, wörtlich orphans(Englisch), Weisenkinder. Jesus hat den Jüngern versprochen, sie nicht als Weisenkinder alleinzulassen.
Und um dieses Versprechen zu halten, wollte er zum Vater beten, dass dieser ihnen einen „Helfer“ gibt. Das griech. Wort für „Helfer“ ist „parakletos“. „para“ ist die Präposition „mit“ oder „an der Seite“. Es wird ein Helfer kommen, der an ihrer Seite sein wird um ihnen zu helfen.
Bis zu diesem Zeitpunkt war Jesus selbst ihr Paraklet, ihr Freund, der jederzeit zu helfen bereit war. Immer wenn sie in Schwierigkeiten gerieten, wandten sie sich einfach an ihn. Aber jetzt verließ er sie und ihre Herzen waren bekümmert. Doch Jesus tröstete sie „ Ja, ich gehe, aber ein anderer, ebenso göttlicher Natur wie ich, ebenso liebevoll und besorgt wie ich, ebenso fähig, in jeder Notlage zu helfen, kommt, um meinen Platz auszufüllen.“
Welches sind deutliche Kennzeichen oder Merkmale einer Person?
Wissen, Wille, Gefühl
Wenn man sagt, dass der Heilige Geist eine Person ist, verstehen die Menschen oft darunter, dass er Hände, Füße, Augen, Ohren etc. hat.
Das sind aber nicht die Merkmale einer Persönlichkeit, sondern die Merkmale einer Körperlichkeit! Persönliche Merkmale sind Wissen, Wille und Gefühl. Jedes Wesen, welches weiß, fühlt und will ist eine Person, ob es einen Körper hat oder nicht.
Wenn unser irdisches Leben zu Ende ist, werden wir keinen Körper mehr haben. Aber wir werden nicht aufhören als Person zu existieren!
Textbelege
Korinther 2:11 „Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.“
Hier wird dem Heiligen Geist Wissen zugeschrieben. Er weiß um die Sache Gottes, und offenbart uns was er selber weiß.
Korinther 12:11 „Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.
Hier wird ihm Willen zugeschrieben. (In Apostelgeschichte 16:6-7 demonstriert er sein Wollen).
Epheser 4:30 „ Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid.“
Hier wird dem Heiligen Geist Gefühl zugeschrieben. ( siehe dazu auch Jesaja 63:10)
Römer 15:30 „Ich ermahne euch aber, durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes..“
Wow, was für ein wunderbarer Gedanke! „Die Liebe des Geistes“ Er liebt uns mit zartester Liebe! Wie viele von uns haben schon einmal eine Predigt über die Liebe des Geistes gehört? Wie viele haben ihm je für seine Liebe gedankt?
Das waren jetzt ein paar Beweise, dass der Heilige Geist eine Person ist. Durch die Apostelgeschichte lesen wir wie Menschen mit ihm umgegangen sind.
Apg. 5:3 „Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen (…) hast?“ Apg. 5:9 „Warum seid ihr übereingekommen, den Geist des Herrn zu versuchen?“ Markus 3:28 „Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschen vergeben werden und die Lästerungen, und die Lästerungen mit denen sie auch lästern mögen. Aber wer den Heiligen Geist lästern wird, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist Ewiger Sünde schuldig.“
Der Heilige Geist spricht:
Apg. 13:2 „Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist… .“
1. Timotheus 4:1 „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass …. .“
Offenbarung 2:7 „Wer ein Ohr hat, höre was der Geist den Gemeinden sagt… .“
Römer 8: 26 „Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.“
Johannes 14: 26 „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“
Wow, was für eine wunderbare Tatsache! Jedes mal, wenn wir unsere Bibel lesen, können wir diese Person der Gottheit, den Verfasser des Buches, bei uns haben, damit er es uns erklärt und uns die wirkliche und tiefste Bedeutung des Wortes lehrt. Wie oft denken wir, wenn wir einen großen Lehrer oder Prediger hören: „ Wenn ich diesen Menschen nur immer um mich herum haben könnte, dann wäre ich jetzt viel weiter in meinem Glaubensleben.“
Aber, wir können täglich, 24 Stunden, einen weitaus fähigeren Lehrer haben als den größten menschlichen Lehrer. Den Heiligen Geist!
Und ganz wichtig:
Er will Gemeinschaft mit uns, 2. Korinther 13:13 „ Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.“
Der Heilige Geist ist Gott selbst, eine Person mit der du eine persönliche Beziehung eingehen kannst. Er ist nicht irgendeine Kraft aus dem Universum, eher eine Person, die zu dir reden möchte und mit der du reden kannst. Eine Person, die dich im Leben anleitet und durch das Leben führt. Eine Person, die dich über die tiefsten Geheimnisse des Vaters belehren und aufklären möchte!
Doch er wird sich niemals aufdrängen oder dich zwingen. Er wirkt nur so stark wie du ihn zulässt.
Ein perfekter Gentleman!
Der Heilige Geist wurde vom Vater in diese Welt gesandt, um den Jüngern unseres Herrn, um dir und mir in diesem gegenwärtigen Zeitalter nach der Himmelfahrt des Herrn bis zu seiner Wiederkunft das zu sein, was Jesus Christus seinen Jüngern in den Tagen seiner persönlichen Gemeinschaft mit ihnen auf Erden war.
Ist er dir das? Betrachtest du den Heiligen Geist als eine ebenso wirkliche Person wie Jesus Christus, ebenso liebevoll, ebenso weise, ebenso zartfühlend, ebenso stark, treu? Betrachtest du den Heiligen Geist als eine göttliche Person, die dir immer zur Seite steht?
Kennst du die „Gemeinschaft des Heiligen Geistes“?
Johannes 16: 8- 11„Und wenn er (Heilige Geist) gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben, von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.“
Das ist da, wo er sein Werk beginnt: Den Menschen von seiner Sündhaftigkeit und Verlorenheit zu überführen.
Die Aufgabe des HG ist also, den Menschen die Augen zu öffnen über ihren Irrtum was die Sünde anbetrifft. Und das der Mensch ein tiefes Bewusstsein seiner Sündhaftigkeit bekommt.
- hier beginnt das Werk der Errettung in den Menschen: Sie werden zur Erkenntnis geführt, dass sie einen Erlöser brauchen. Dann sind die meisten Menschen dazu bereit, sich für ein Leben mit Jesus zu entscheiden!
Kein Mensch kann einen anderen von seiner Sünde überzeugen! Der HG gebraucht uns zwar dieses Werk zu tun, dass heisst, er tut es durch uns, aber wir von uns aus können es nicht. Er muss es tun! Jeder von uns ist blind für seine eigene Sündhaftigkeit. Wir sind sehr scharfsichtig in Bezug auf die Sünden und Fehler anderer, aber blind für unsere eigenen. Und die Welt ist so blind für ihre Sünde, dass niemand ausser dem HG sie jemals von ihrer Sünde Überführen und ihr die Augen dafür öffnen kann. Wie groß auch unsere natürliche Überzeugungskraft und Überredungskunst sein mag, so können wir doch mit all unseren Argumenten und ergreifenden Geschichten keine wirkliche Sündenerkenntnis bewirken.
An diesem Punkt begehen viele den größten Fehler. Wir versuchen die Menschen von ihrer Sünde zu überführen. Wir versuchen die Arbeit des HG zu tun. Und natürlich versagen wir.
Während wir die Menschen nicht von ihrer Sünde überführen können, während uns das völlig unmöglich ist, dürfen wir Gott danken, dass der HG es tun kann. Und wenn wir uns dem HG zur Verfügung stellen würden, damit er uns gebrauchen kann, wenn wir uns auf den HG verlassen würden, dass er durch uns Menschen von ihrer Sünde überführt, und wenn wir mehr darauf bedacht wären, so vor Gott zu stehen, dass der HG durch uns wirken kann, würden wir weit mehr Sündenerkenntnis sehen als jetzt.
Wir müssen unsere Hilflosigkeit und Unfähigkeit vor Gott einsehen, damit er dann in seiner Kraft durch uns wirken kann.
In welcher Kraft hat Petrus nach Pfingsten gepredigt, als die 3000 Männer ausriefen: „ Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir jetzt tun?“ Diese 3000 Männer haben die errettende Botschaft des Evangeliums aus Petrus’ Mund gehört und sie waren von ihrer Sünde überführt worden. War das nicht, nachdem die Kraft des Heiligen Geistes auf Petrus kam?
Jetzt schauen wir uns an, von welcher Sünde der HG die Menschen überführt.
Vers 9 „über die Sünde, weil sie nicht an mich glauben.“ Die Sünde, von welcher der HG die Menschen überführt, ist die Sünde des Unglaubens in Bezug auf Jesus Christus; nicht die Sünde des Stehlens, nicht die Sünde des Ehebruchs, nicht die Sünde des Mordes oder irgendwelcher unmoralischen Tat oder eines Verbrechens, sondern einfach die Sünde, dass sie nicht an den Sohn Gottes, Jesus Christus, glauben. Von dieser Sünde überführte der HG die 3000 Männer zu Pfingsten. Der Apostel Petrus hatte gesagt: Apostelgeschichte 2,36-37 : „ So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zu einem Herrn in Christus gemacht hat. Da sie aber dies hörten, nämlich, dass der , den sie verworfen hatten, sowohl Herr als auch Christus war, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus : „ Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?“
Ja, das ist die Sünde von welcher der HG auch heute Menschen überführt- die schreckliche Sünde, dass sie den ablehnen und nicht an ihn glauben, den Gott zu unserem göttlichen „Herrn und Christus“ gemacht hat.
Das gerade ist die Sünde, von der man die Menschen am schwersten überführen kann. Der durchschnittliche Ungläubige erkennt seinen Unglauben an Jesus Christus überhaupt nicht als Sünde an. Oft ist er noch stolz drauf. Er brüstet sich und sagt: „ Ich bin ein Skeptiker.“ oder „ Ich bin ein Atheist.“ Oft ist er nur umso stolzer auf seinen Unglauben, weil er ihn als Zeichen seiner intellektuellen Überlegenheit betrachtet.
Aber wenn der Geist Gottes über einen Menschen kommt, dann sieht er den Unglauben in Bezug auf Jesus Christus nicht als Zeichen seiner Überlegenheit an, sondern er sieht klar, dass der Unglaube die schlimmste, die ausschlaggebende und die verwegenste aller Sünden ist. Aber ich und du können das den Menschen nicht klar machen. Doch der Heilige Geist kann es!
Der Heilige Geist überführt den Menschen nicht nur von seiner Sünde, sondern Er wird auch „ der Welt die Augen auftun (…) über die Gerechtigkeit“, nicht über unsere Gerechtigkeit, denn wir haben keine, sondern über die Gerechtigkeit Jesu Christi, die durch seine Auferstehung von den Toten und seine Auffahrt zum Vater bestätigt wurde, und die Gerechtigkeit, die Gott in Jesus Christus für uns bereitet hat.
Sünde macht das Falsche, Gerechtigkeit macht das Richtige!
Sünde verfehlt das Ziel, Gerechtigkeit erreicht es!
Paulus sagt uns, dass „ Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden “(1. Korinther 6:9). In Galater 5, führt er uns die Werke des Fleisches auf und sagt, dass „die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden“( 5:21). Hebräer 12,14: „ Jagt dem Frieden nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird.“ In all diesen Versen ist die Rede von einem heiligen und gerechtfertigten Leben. Einem Leben, welches dem Fleisch abgesagt hat!
Jesus sagt zu seinen Jüngern: Matthäus 5,20: „Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.“
Was muss das für ein Schock für die Jünger gewesen sein! Gerade die Schriftgelehrten und Pharisäer waren Männer auf die Mann hinauf geschaut hat; das waren Männer der höheren Kategorie; das waren Männer die als einzige für gerecht gehalten wurden. Sie haben in den Synagogen gelehrt und sind durch ihr tadelloses Leben aufgefallen. Heute kann man solche in etwa mit kath. Priestern oder dem Papst vergleichen. Menschen die durch äußerliches Auftreten besonders auffallen.
Genau! Äußerlich! Doch sie (die Schriftgelehrten und Pharisäer) haben das Gesetz des Mose selber jedes Mal gebrochen. Und Jesus wusste das. Er kannte ihre Herzen! Deshalb sagte er „ wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen“!
Es wird klar, dass Gerechtigkeit unumgänglich ist, wenn man in das Reich der Himmel hineinkommen will. Also was hat Jesus gemeint, als er sagte „von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe. Johannes 16,10: Was ist das für eine Gerechtigkeit? Was hat die Himmelfahrt Christi mit Gerechtigkeit zu tun?
Nun, als Jesus in den Himmel aufgefahren ist, hat Gott allen die das gesehen haben aber auch der ganzen Welt bezeugt, dass dieser Mann, Jesus, solch ein heiliges und gerechtfertigtes Leben geführt hat, welches ihn in das Reich der Himmel hineinließ. Sein heiliger Wandel hier auf Erden war die Eintrittskarte! Jesus gab ein Beispiel dafür, welche Art Gerechtigkeit der Vater im Himmel akzeptieren wird. Und keine ausser Jesu Gerechtigkeit wird der Vater im Himmel aufnehmen.
Glaube nicht den Lügen des Satans, dass jeder in den Himmel kommt. Dass Gott doch so barmherzig ist, dass er auch schlechtes in sein Reich lässt, solange es nicht zu schlecht ist. Glaube nicht, dass Gott ein Auge zudrücken wird und obwohl du dein ganzes Leben im Fleisch gelebt hast er sich doch trotzdem über dich erbarmt, wenn du im Gericht vor ihm stehst.
Galater 5, 19- 21: „Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, dass die die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.“ Deutlicher geht’s nicht mehr!
Aber vielleicht ist das gar nicht dein Problem. Vielleicht versuchst du in den Himmel zu kommen, indem du stets nur gut zu den Menschen bist und gutes tust. Super! Aber dann musst du berücksichtigen, was Jesus in Johannes 16:10 gesagt hat. Nämlich, dass deine Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertreffen muss. Das Zeugnis was der Heilige Geist uns hier gibt ist folgendes: Wenn du versuchst durch deine eigene Gerechtigkeit es in den Himmel zu schaffen, dann musst du genau so ein heiliges Leben wie Jesus führen! Du musst genauso gerecht sein, wie Jesus es war, denn nur diese Art von Gerechtigkeit akzeptiert Gott.
Und wie gerecht und heilig war denn dieser Jesus?
2. Korinther 5,21: „Den, der Sünde nicht kannte…“
1. Johannes 3,5: „…und Sünde ist nicht in ihm.“
Hebräer 4,15: „Denn wir haben nicht einen Hohepriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde blieb.“
Johannes 8,29: „..weil ich (Jesus) allezeit das ihm(dem Vater) Wohlgefällige tue.“
Weil Jesus ein sündfreies Leben gelebt hat; immer die Sachen getan hat, die dem Vater gefallen haben, hat ihn der Vater in Herrlichkeit zu sich empor geholt! Als der Vater ihn zu sich aufgenommen hat, hat er der Welt demonstriert, dass das die einzige Gerechtigkeit ist, die einen Eingang in das Himmelreich gewährt.
Willst du in den Himmel aufgenommen werden ohne das Opfer Jesus Christi? Dann ist das Zeugnis des Heiligen Geistes hier, dass du ein sündfreies Leben gelebt haben musst, denn nur solch ein Leben ist die wahre Gerechtigkeit! Sofern du kein perfektes Leben auf Erden gelebt hast, wird dich Gott nicht hineinlassen. Denn Jesus hat ein perfektes Leben geführt!
Wir müssen eins verstehen: Wir wurden disqualifiziert bevor das Rennen begonnen hat! Deshalb, wenn du vor hast in den Himmel zu kommen auf der Basis deiner guten Taten und deiner eigenen Gerechtigkeit, kannst du es genauso gut vergessen! Es ist zu spät!
Was sagt Gott über die Taten der Menschen: Jesaja 64,5: „Ihre Werke sind wie verdreckte Kleider!“
Schlage ich nicht die Tür vor unserer Nase zu? Ja, solange es unsere eigene Gerechtigkeit angeht, schon. Wenn wir denken, dass wir es durch unsere “guten“ Taten und unsere selbst definierte Gerechtigkeit schaffen, dann können wir das vergessen. Wir werden es niemals schaffen!
Es gibt nur einen einzigen Weg, wie überhaupt jemand von uns es in das Himmelreich schafft. Und das ist durch die Gerechtigkeit Jesu Christi, ausgegossen auf uns durch unseren Glauben und unsere Beziehung zu ihm! Es gibt keine einzige Tat oder Tugend, die wir vor Gott darbringen können, für das er uns einen Eingang in das Himmelreich verschafft. Einzig allein und nur durch unseren Glauben an Jesus Christus bekommen wir Eintritt in das Königsreich!
Das ist das Zeugnis des Heiligen Geistes für uns! Der Heilige Geist überführt die Welt von ihrer Gerechtigkeit, indem er auf Jesus Christus zeigt. Jesus ist das einzige Beispiel. Jesus ist das, was Gott in seinen Kindern sieht! Seine Gerechtigkeit ist auch unsere Gerechtigkeit!
C. Der Heilige Geist überführt die Welt vom Gericht
Es gibt noch ein drittes wovon der Heilige Geist die Menschen überführt, und das ist das Gericht. Das bestätigt das Gericht über den Fürsten dieser Welt, den Teufel.
Der Fürst dieser Welt wurde gerichtet! Satan wurde gerichtet! Sünde wurde gerichtet!
Und wo wurde Satan gerichtet? Es gibt nur eine mögliche Antwort: Am Kreuz!
Es ist wichtig hier etwas zurück in der Geschichte zu gehen und zu sehen, dass der Teufel tatsächlich irgendwann mal die volle Macht über die Welt hatte.
Ursprünglich gehörte die Erde und alles was auf ihr war, Gott. Als Gott Adam und Eva geschaffen hat, hat er ihnen die Macht über die Erde geschenkt. Und sie wiederum haben diese Macht dem Teufel übergeben. Als sie dem Teufel nachgegeben haben und Gott dadurch ungehorsam waren, wurden sie des Satans Diener und somit Sklaven der Sünde. Und so hat der Teufel die Macht über die Erde bekommen.
Wir lesen in Römer 6:16 „Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder Sklaven der Sünde zum Tod oder Sklaven des Gehorsams zur Gerechtigkeit.“
Adam und Eva gehorchten Satan und wurden somit Sklaven der Sünde!
Jesus bestreitet es nicht, dass der Teufel der Fürst dieser Welt ist, „Und der Teufel sprach zu ihm(Jesus):,,Dir will ich alle diese Macht und Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem immer ich will gebe ich sie.“ Jesus widerspricht hier dem Teufel nicht, denn dieser war in der Tat zu diesem Zeitpunkt in der Kontrollposition über der Erde.
Aber Jesus weigerte sich, dass es so bleibt! Er ist auf diese Erde gekommen um die Menschen wieder mit Gott, ihrem Schöpfer, zu versöhnen. Und um dem Teufel die Macht über Gottes Kinder zu entreißen. Lesen wir dazu 1Petrus 1:18,19 „Denn wir sind nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden, von unseren Eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Jesu Christi, als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.“
Jesus Christus kam auf die Erde um Satan zu richten durch seinen Tod am Kreuz, um diesem die Autorität über die Erde zu entreißen.
Kolosser 2,13-14: „er(Gott) hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt. In ihm(Jesus) hat er denn Triumph über sie gehalten.“
Am Kreuz hat Jesus Christus die Gewalten und Mächte Satans, die gegen uns waren, besiegt! Die Auferstehung war der Beweis seines Sieges!
Die Autorität und Macht, die Satan eins über uns hatte, wurde gebrochen durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. „So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorche, stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit!“(Römer 6:12,13)
Warum passiert denn dann noch immer Unrecht in dieser Welt? Warum geschehen noch immer so grausame Dinge, wenn die Macht dem Satan doch entzogen wurde?
Eine Frage: Worüber wurde sie ihm denn entzogen?
Jetzt genau aufpassen! Satan wurde die Macht, über Gottes Kinder, entzogen! Wenn du ein Kind Gottes bist, wenn du Jesus Christus als deinen persönlichen Herrn und Erlöser angenommen hast, dann sage ich dir: Der Teufel hat kein Anrecht mehr auf dein Leben! Er hat keine Autorität mehr, dir das Leben zu versauen!
Glaubst du das? Lebst du danach? Proklamierst du das in die geistliche Welt?
Weißt du, jedes mal wenn du dich von Gott, deinem Schöpfer entfernst, wenn du deine Beziehung zu ihm unterbrichst, dann gehst du automatisch aus seinem Schutz heraus und betrittst das Territorium des Feindes. In diesem Territorium herrschen seine Regeln, seine Gesetze: Hass, Krankheit, Depression, Lüge, Eifersucht, Streit, Scheidung, Angst, Anklage etc.
In diesem Fall hat er rechtlichen Anspruch dich mit solchen Dingen zu befallen!
Aber das ist nicht das eigentliche Thema.
Ich möchte, dass du, wenn du ein Kind Gottes bist, wenn du eine innige Gemeinschaft mit deinem Schöpfer pflegst, jetzt aufstehst, dein Schwert (Bibel) in die Hand nimmst und in die geistliche Welt folgende Worte proklamierst:
Ich bin ein Kind Gottes durch meinen Glauben an Jesus Christus und Gott sieht mich als Gerechte/r, um der Gerechtigkeit des Herrn Jesus willen. Gott wird mich in das Reich der Himmel aufnehmen. Die Sünde regiert nicht länger mein Leben. Weil ich in Christus bin, bin ich frei. Satan, du hast keine Macht und Autorität mehr über mich, denn du wurdest am Kreuz gerichtet(lass ihn das ruhig noch mal wissen)!!!
Fange an ein Leben im Sieg zu führen!
Johannes 3,3-5: „Jesus antwortete und sprach: ,,Wahrlich, Wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ Nikodemus spricht zu ihm: „ Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hinein gehen und geboren werden?“ Jesus antwortete: ,,Wahrlich, wahrlich, ich sage dir:,, Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.“
Hier wird uns gesagt, dass die Menschen aus dem Geist geboren oder durch die Kraft des Heiligen Geistes von neuem geboren werden.
Die gleiche Wahrheit, vielleicht für manche etwas verständlicher ausgedrückt, finden wir in Titus 3,5: „Nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes.“
Hier sehen wir, dass es das Werk des Heiligen Geistes ist, die Menschen zu erneuern oder die Wiedergeburt im Menschen zu bewirken.
Was ist denn jetzt diese Wiedergeburt?
Epheser 2,1-2: „Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.“
Die Wiedergeburt ist also Lebensvermittlung an Menschen, die moralisch und geistlich tot sind um ihrer Übertretungen und Sünden willen. Jeder Mensch, ganz gleich wie ausgezeichnet sein Charakter ist oder wie religiös seine Eltern sein mochten, wurde geistlich tot in diese Welt hineingeboren. Wir sind von Natur aus geistliche Leichen!
Durch die Wiedergeburt werden wir lebendig. Und das Wort Gottes, die Bibel, ist das Werkzeug dessen der Heilige Geist sich bedient, um uns das Leben zu vermitteln.
1. Petrus 1,23: „Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.“
Jakobus 1,18: „Nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren…“
In beiden Versen wird deutlich, dass das Wort Gottes, das Werkzeug ist, dessen sich der Heilige Geist in der Wiedergeburt bedient.
Aber nur wenn der Heilige Geist dieses Wort benutzt, folgt die Wiedergeburt! Das geschriebene Wort allein bewirkt noch nicht die neue Geburt. Der Heilige Geist muss zuerst das Herz lebendig machen. Sonst sind es einfach nur bedeutungslose Worte!
2. Korinther 3,6: „…der uns auch tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.“
Der Buchstabe tötet!
Falls Interesse besteht, bin ich gern bereit ein Thema über „Der Buchstabe tötet“ zu machen. Auch was die Gefahren einer gesetzlichen Religion sind! Sehr wichtig für jede Gemeinde und jeden JET.
2. Korinther 3,2-3 „Unser Brief seid ihr, eingeschrieben in unsere Herzen, erkannt und gelesen von allen Menschen; von euch ist offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, ausgefertigt von uns im Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf Tafeln, die fleischerne Herzen sind.“
Hier stellt Paulus die auf Stein gemeißelten 10 Gebote und das lebendige Wort Gottes in unseren Herzen, gegenüber. Er sagt, dass der bloße Buchstabe des Wortes, in ein Buch gedruckt oder geschrieben, tötet, Verdammnis und Tod bringt, aber dass das Wort Gottes, vom Geist des lebendigen Gottes in unsere Herzen geschrieben, Leben bringt.
In anderen Worten: Nur wenn der lebendige Heilige Geist das Wort Gottes heute auf das Herz des einzelnen Menschen schreibt, werden Menschen wiedergeboren(lebendig gemacht).
Zweite Definition der Wiedergeburt
2. Petrus 1,3-4: „Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine eigene Herrlichkeit und Tugend, durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid.“
Gottes Definition der Wiedergeburt ist das Verleihen einer neuen Natur, der göttlichen Natur.
Schauen wir uns mal zunächst die Natur des Menschen an
Wir sind alle mit einer verdorbenen Natur geboren; verdorben in Gedanken, Neigungen und Willen!
1) 1. Korinther 2,14: „Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird.“
Wir sind mit einem Sinn geboren, der für die Wahrheit Gottes blind ist. Deswegen ist die Bibel für Menschen die nicht Wiedergeboren sind, eine Torheit und sie können diese nicht verstehen!
2) Wir sind alle mit verderblichen Neigungen geboren, d.h. wir hängen an Dingen, die Gott missfallen. Wir lieben was wir hassen sollten, und hassen was wir lieben sollten.
3)Römer 8,7-8: „weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht. Die aber, die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.“
Wir sind alle mit einem falsch ausgerichteten Willen geboren. Einem Willen, der sich selbst gefallen will und nicht Gott. Es gibt nur eine Richtige Haltung für den Willen des Menschen, und das ist die Haltung absoluter Auslieferung an Gott.
So sind wir alle in die Welt hineingeboren mit dieser Natur, die in jeder Hinsicht verdorben ist. Was geschieht nun in der neuen Geburt? Wir erhalten eine neue Natur.
1) Wir erhalten einen neuen Sinn, einen Sinn, der nicht mehr blind für die göttliche Wahrheit ist, sondern der offene Augen dafür hat.
2) Wir erhalten eine neue Natur im Blick auf unsere Neigungen. Wir bekommen einen neuen Geschmack und eine neue Liebe. Wir lieben nun nicht mehr was Gott missfällt, sondern woran er Wohlgefallen hat. Früher konnten wir nicht ausstehen in der Bibel zu lesen, heute verbringen wir jeden freien Augenblick mit ihr und würden sie am liebsten verschlingen!
3) Wir erhalten einen neuen Willen. Der Wille ist nicht mehr darauf gerichtet sich selbst zu gefallen oder anderen Menschen, sondern Gott zu gefallen. An nichts anderem haben wir so eine Freude, wie an dem Willen Gottes.
Zusammenfassend kann man die folgende Stelle zitieren:2. Korinther 5,17: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.“
Wir sehen daraus, dass die neue Geburt die Mitteilung einer neuen Natur- Gottes eigener Natur- an den Menschen ist, der tot ist in Sünden und Übertretungen. Der Heilige Geist vermittelt diese neue Natur. Das Wort Gottes ist das Werkzeug des Heiligen Geistes zur Mitteilung dieser neuen Natur. Aber nur wenn der Heilige Geist sich dessen Werkzeugs, des geschriebenen Wortes, bedient, folgt die Vermittlung der neuen Natur.
Es genügt also nicht, die Bibel zu lesen, um wiedergeboren zu werden, obgleich sie das Werkzeug ist, welches der Heilige Geist in der Wiedergeburt benutzt. Wir müssen selbst so vor Gott stehen durch die Auslieferung unseres Willen an ihn, dass der Heilige Geist das geschriebene Wort gebrauchen und in unseren Herzen lebendig machen und damit Gottes Natur in uns einpflanzen kann. Auf diese Weise können wir dann Wiedergeboren werden.
Wenn wir andere durch unsere Predigten oder persönlichen Gespräche zur Wiedergeburt führen wollen, müssen wir darauf achten, dass wir ihnen nicht nur die richtigen Stellen aus dem geschriebenen Wort zeigen, sondern dass wir so vor Gott stehen und so vom Heiligen Geist abhängig sind, dass er das Werk der Wiedergeburt durch uns tun kann. Denn der bloße Buchstabe bringt Tod, wenn er nicht von der Kraft des Heiligen Geistes begleitet ist.
Allein der Dienst eines Predigers oder Lehrers wirkt nur Tod, weil er das Wort „mit überredenden Worten menschlicher Weisheit“ und nicht „in Erweisung des Geistes und der Kraft“ (1Korinther 2:4) weitergibt!
Kein Predigen, wie genau und richtig es auch sein mag, kein bloßes studieren des Wortes kann eine Wiedergeburt bewirken, wenn der Heilige Geist nicht wirkt. Er allein schafft eine neue Kreatur. Wir sind alle von ihm abhängig, wenn wirklich Frucht entstehen, wenn echte Wiedergeburt gewirkt werden soll.
Ein Beispiel wie man das Werk der Wiedergeburt verdeutlichen kann:
Das Herz des Menschen ist der Boden, das Wort Gottes der Same, und wir Prediger, Lehrer etc. sind die Säeleute. Wir gehen zum Kornspeicher der Bibel und nehmen so viel Saat, wie wir säen wollen. Wir predigen sie, lehren sie oder gebrauchen sie im persönlichen Gespräch. Aber wenn die Arbeit damit aufhören würde, brächte sie keine wahre Frucht, gäbe es keine neue Geburt. Schauen wir jedoch dabei zum Heiligen Geist auf und erwarten, dass er sein Werk tut, so wird er die Saat die wir säen, lebendig machen.
Sie wird in den Herzen derer, zu denen wir reden, Wurzel fassen, das Herz wird sie mit Glauben umschließen, und eine neue Schöpfung wird die Folge sein!
Ist Bekehrung und Wiedergeburt dasselbe? Wie unterscheiden sie sich?
Bekehrung ist etwas Äußeres! Es bedeutet lediglich Umkehr: Der Mensch befindet sich auf dem Weg von Gott weg; er dreht sich um, macht eine 180 Grad Wendung, und geht nun zu Gott hin. Das ist Bekehrung!
Aber die Wiedergeburt erfasst die Tiefen des menschlichen Herzens und Geistes. Sie ist eine radikale Umwandlung des innersten Menschen, eine Vermittlung von Leben; das Einpflanzen einer neuen Natur.
Eine Äußere Bekehrung muss, um echt und bleibend zu sein, die Folge einer inneren Wiedergeburt sein. Ein Mensch kann sich hundertmal bekehrt haben, aber er kann nur einmal die Wiedergeburt erlebt haben.
Diese Lehre von der neuen Geburt ist eine wunderbare Lehre. Sie macht alle falschen Hoffnungen zunichte. Sie sagt dem Menschen, der auf sein anständiges Leben vertraut: „Moral ist nicht genug. Du musst von neuem geboren werden!“ Dem Menschen, der auf die äußere Erscheinungsformen der Religion vertraut, dass er regelmäßig zur Kirche geht, getauft und konfirmiert ist, am Abendmahl teilnimmt und regelmäßig die Bibel liest und betet, sagt sie: „All die äußeren Formen der Religion genügen nicht. Du musst von neuem geboren werden!“
Bist du Wiedergeboren? Ich frage nicht ob du zu einer Kirche gehörst. Ich frage nicht, ob du getauft bist. Ich frage nicht, ob du regelmäßig betest und in der Bibel liest. Ich frage dich: Bist du Wiedergeboren?!
Bist du ein Teilhaber der göttlichen Natur geworden?
Wenn nicht oder du dir nicht ganz sicher bist, dann kannst du es heute werden! Der Heilige Geist Gottes ist fähig und bereit, dich völlig neu zu machen, Gottes Wesen in dir einzupflanzen durch sein Wort, wenn du es ihn nur tun lässt!
Wenn du sein Klopfen jetzt hörst, dann zögere nicht, sondern lass dich vom Heiligen Geist überführen! Wenn du von ganzem Herzen ein Leben mit Gott beginnen möchtest, eine neue Kreatur werden möchtest, dann kannst du ungefähr folgende Worte beten: „Vater, ich sehe ein, dass ich ein verlorener und sündiger Mensch vor dir bin. Dass ich durch meine eigene Gerechtigkeit niemals vor dir bestehen könnte. Vergib mir meine Sünden. Vergib mir, dass ich so blind für deine Wahrheit war. Gott ich möchte vom Herzen ein neues Leben mit dir beginnen! Ich möchte Teilhaber deiner göttlichen Natur werden! Ich möchte dein Kind werden! Öffne mir die Augen für dein Wort, ich möchte es verstehen! Leite mich durch mein Leben, Lehre mich deine Wahrheit! Ich will eine innige Beziehung zu dir, du bist mein lieber Papa! Amen.
Hast du dieses Gebet vom Herzen gebetet, dann will ich dich dazu ermutigen die Bibel zu lesen, um deinen Schöpfer, der dich mit aller Liebe geschaffen und geformt hat, kennenzulernen. Die Bibel ist sein Liebesbrief an dich! Dort findest du all seine Eigenschaften und seinen Charakter. Fange mit den Evangelien an. Johannes oder Matthäus. Bitte den Heiligen Geist, dass er dir zeigt, was das alles zu bedeuten hat was du da liest. Du hast ab sofort ein Recht drauf, den Heiligen Geist zu bitten, dir die Wahrheit zu zeigen über das was du da liest!
Lukas 3:16, spricht Johannes der Täufer: „Ich taufe euch mit Wasser, es kommt aber einer, der ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, dass ich ihm die Riemen seiner Schuhe löse; Der wird euch mit dem Heiligen Geistund mit Feuer taufen.“
Johannes 1:33, spricht Johannes noch einmal von Jesus: „Auf wen du siehst den Geist herab fahren und auf ihm bleiben, der ist’s, der mit dem Heiligen Geist tauft.“
Apostelgeschichte 1:4, beschreibt, wie Jesus seine Jünger aufforderte auf die Verheißung des Vaters zu warten und Jerusalem nicht zu verlassen „Und als er mit ihnen zusammen war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr, so sprach er, von mir gehört habt; denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.“
All diese Verse lehren uns, dass es tatsächlich so etwas gibt wie Die Taufe mit dem Heiligen Geist. Aber was genau ist sie?
Die Taufe mit dem Heiligen Geist ist ein Werk des Heiligen Geistes, das sich klar von seinem Werk der Wiedergeburt unterscheidet. In anderen Worten, vom Heiligen Geist wiedergeboren und mit dem Heiligen Geist getauft zu sein, ist nicht dasselbe.
Mehrere Passagen in der Bibel bekräftigen das:
Apostelgeschichte 1,5: „denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen.“
Die Apostel waren eindeutig noch nicht mit dem Heiligen Geist getauft worden. Aber sie waren bereits Wiedergeboren! Jesus hat sie selbst als Wiedergeboren bezeichnet, in Johannes 15:3 „Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.“
1. Petrus 1,23: „Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.“
Aus diesen Worten geht klar hervor, dass „rein durch das Wort“ oder „um des Wortes willen“, „Wiedergeboren aus dem Wort“ bedeutet!
Aber sie waren noch nicht mit dem Heiligen Geist getauft. Sie sollten „nicht lange nach diesen Tagen“ mit dem Heiligen Geist getauft werden.
2.Beleg
Johannes 20,22: „Empfangt den Heiligen Geist.“
Man geht hier von der offensichtlichen Bedeutung aus, d.h., wenn Jesus hier sagt: „Empfangt den Heiligen Geist“, dann haben die Jünger genau in diesem Moment den Heiligen Geist empfangen.
Ab diesem Zeitpunkt begann der Heilige Geist in ihnen zu wohnen.
Jedoch akzeptiert nicht jeder diese Bedeutung. Manche sagen, dass Jesus nur symbolisch geredet hat. Sie glauben, dass die Wiedergeburt und die Geistestaufe ein und dasselbe sind und dass Jesus’ Worte in Johannes 20:22 nur schon mal voraussagten was Pfingsten geschehen sollte.
Aber nirgends in der Bibel lässt sich finden, dass Jesus hier nur das Pfingstgeschehen ankündigte. Und nirgends in der Bibel lässt sich finden, dass die Jünger in diesem Moment den Heiligen Geist nicht empfangen haben.
Dasselbe geht aus Apostelgeschichte 8:12-17 hervor!
Sie waren wiedergeboren und getauft mit der Wassertaufe. Doch es musste ihnen erst jemand die Hände auflegen, damit sie mit dem Heiligen Geist getauft werden würden.
Sie waren mit der Taufe zur Buße getauft, hatten Vergebung der Sünden und waren errettet, aber noch nicht mit dem Heiligen Geist getauft!
Wir müssen noch immer klären was diese „Geistestaufe“ ist und wie sie wirkt. Als Hilfe, lasst uns auf drei griechische Präpositionen gucken, die genutzt werden um die Beziehungen mit dem Heiligen Geist zu beschreiben.
In Johannes 14:17, ermutigt Jesus seine Jünger. Er verspricht ihnen einen Tröster zu schicken- den Geist der Wahrheit- der mit ihnen für immer bleiben wird, „ den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er lebt bei euch und wird in euch sein.“
Beachte hier, dass Jesus sagt, dass der Heilige Geist „mit“ oder „bei“ ihnen lebt. Die griech. Präposition hier ist para. Aber es sollte bald geschehen, dass der Heilige Geist nicht nur „mit“ den Jüngern ist, sondern er würde anfangen „in“ ihnen zu leben. Hier wird die griech. Präposition en benutzt.
Ich denke, dass die Jünger in Johannes 20:22 von para zu en gegangen sind, als Jesus sie anhauchte und sprach: „ Empfangt den Heiligen Geist.“
Vor deiner Wiedergeburt, war es der Heilige Geist der dich von deinen Sünden überführt und zur Vernunft gebracht hat. Es war der Heilige Geist der dir Jesus als Retter und Heiland vorgestellt hat. In jenem Moment, als du Jesus als deinen persönlichen Heiland aufgenommen hast, ist der Heilige Geist „in“ dich gekommen; ab diesem Moment ist er in dich reingezogen und begann in dir zu leben. Du bist von para zu en gegangen.
Jedoch hat nicht jeder Gläubige die Geistestaufe! In Apostelgeschichte 1:8, sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Ihr aber sollt Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch kommt.“ Hier ist die dritte griech. Präposition „epi“. Anders ausgedrückt: Der Geist kommt „auf“ oder „über“ dich. Ich persönlich bevorzuge „überströmt“ oder „überflutet“ dich.
Dieses epi bevollmächtigt oder befähigt den Gläubigen für den Gottesdienst!
Es ist ein ausfließen des Geistes, eine Überströmung der dynamis aus dem Leben des Gläubigen. Die dynamische Kraft, die Kraft des Geistes Gottes, die in deinem Leben arbeitet und Menschen um dich herum berührt.
Jesus sagt: „Ihr aber sollt Kraft(dynamis) empfangen, wenn der Heilige Geist auf „epi“ euch kommt.“
Es ist eine Sache den Geist mit „para“ dir zu haben, eine andere den Geist in „en“ dir zu haben, und eine vollkommen andere, nämlich eine viel größere, den Geist auf „epi“ dir zu haben.
Erlaube mir den Unterschied zu demonstrieren:
Nimm ein Glas Wasser und stell es neben ein leeres Glas. Das Wasser ist neben oder „mit“ (para) dem Glas. Fang an das leere Glas mit dem Wasser zu füllen und du wirst feststellen, dass das Wasser jetzt „in“ (en) dem Glas ist. Das Glas ist von para zu en gegangen.
Beobachte aber was passiert, wenn du mehr und mehr Wasser in das Glas einfüllst. Das Wasser fließt über und aus dem Glas. Nun ist das Wasser „auf“ oder „über“ (epi) dem Glas.
Du hast mit para angefangen, bist dann zu en gegangen und hast schließlich aufgehört als das Wasser übergeschäumt epi ist.
Genauso ist es mit dem Heiligen Geist in unserem Leben. Zuerst ist er „mit“ para uns, dann beginnt er „in“ en uns zu wohnen, doch je mehr Gott seinen Geist ausgießt auf seine Kinder, fängt er irgendwann an „überzuschäumen“ epi und wir empfangen diese „Kraft von Oben“.
Viele Christen haben zwar den Heiligen Geist, doch lebt er in einer dunklen verschlossenen Kammer in ihren Herzen. Jeder Wiedergeborene Christ hat den Heiligen Geist! Aber in vielen Gläubigen wohnt er irgendwo in einem verborgenen Heiligtum ihres Wesens, weit weg von ihrem Bewussten Erleben.
Es ist ein Unterschied, ob du einen Gast in deinem Haus hast, der im äußersten Winkel des Hauses wohnt, wo du kaum merkst, dass er da ist, oder ob dieser Gast ganz besitz nimmt von dem Haus. So besteht auch ein Unterschied, ob der Heilige Geist dir unbewusst in einem verborgenen Heiligtum deines Wesens wohnt, oder ob du ihn das ganze Haus besitzen lässt.
In anderen Worten: Es ist ein Unterschied, ob der Heilige Geist nur in uns wohnt, wir uns aber seines Innewohnens nicht bewusst sind, oder ob wir mit dem Heiligen Geist erfüllt oder getauft sind.
So viele Christen haben den Heiligen Geist eingesperrt. Diese Menschen gehen zwar regelmäßig zum Gottesdienst, machen ihre Stillezeit, sind beständig im Gebet, lieben ihren Nächsten, doch trotzdem sind sie nicht erfüllt. Der Geist fließt nicht aus ihrem Leben! Ströme des Lebendigen Wassers fließen nicht aus ihrem Leben!
Es ist aber Gottes Wille, dass unser Leben erfüllt ist und wir voll Geistes werden.
An Pfingsten, als Petrus die gute Botschaft über Jesus predigte, überzeugte der Heilige Geist die Herzen der Menge und sie schrieen: „ Brüder, was sollen wir tun?“(Apg.2:37).
Sie erkannten ihre Sünde und kehrten um. Petrus antwortete: „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“ Die Gabe von der Petrus hier redet ist das „epi“, die Erfüllung eines jeden mit dem Heiligen Geist der sie bevollmächtigt oder befähigt für den Dienst. Und er redet weiter: „Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung, und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“(Apg.2:39)
Nirgends deutet Petrus drauf hin, dass diese Gabe aufhören wird, wenn der letzte Apostel gestorben ist.
Eigentlich sagt Petrus hier genau das Gegenteil: „denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung, und allen, die fern sind…“ Das bedeutet, dass dieses Versprechen für uns heute gültig ist, egal woher wir kommen oder was für einen Hintergrund wir haben.
Ich bin der Überzeugung, dass die größte Not in den Gemeinden heute ist, die richtige Lehre über den Heiligen Geist, denn nur so werden wir zu effektiven Zeugen ausgerüstet um dürstenden Menschen den lebendigen Gott vorzustellen. Das ist unsere letzte und einzige Hoffnung- ein geistliches Erwachen der Gemeinde Christi, eine neue Bewegung des Heiligen Geistes, der aus dem Leben der Kinder Gottes fließt. Um das zu erreichen, benötigen wir das epi, die Taufe mit dem Heiligen Geist.
Das heißt also, dass die Taufe mit dem Heiligen Geist, die Gläubigen zum Dienst ausrüstet!
Apg. 1,8: „und wenn die Kraft gekommen ist, werdet ihr meine Zeugen sein.“Die Geistestaufe dient also in erster Linie dazu, uns für den Dienst auszurüsten und zu befähigen. Uns brauchbar für Gott zu machen!
Die Folgen sind erstmal vielfältig! Doch sie können alle in einem Wort zusammengefasst werden, und dieses Wort lautet: KRAFT
Gott ist Kraft! Sein Himmelreich besteht aus Kraft! Der Mensch ist Kraft!
Wir sehen mit unserem irdischen Auge unseren ``fertigen“ Körper! Aber was ist der menschl. Körper?
Er besteht aus unzähligen winzigen Atomen, die umeinander herum Kreisen und eine Masse, den Körper, bilden.
Frage: Was ist ihr Antrieb? Welcher Kraft bedienen sich diese Atome, um sich pausenlos zu bewegen?
Wir können diese Kraft mit unserem menschl. Auge nicht sehen! Und Wissenschaftler haben auch noch nicht herausgefunden um was für eine Kraft es sich dort handelt.
Das heißt aber nicht, dass sie nicht da ist!
Können wir die Erdanziehungskraft sehen? Nein! Aber wir leben täglich in ihr.
Können wir die direkte Sonnenkraft sehen? Nein! Aber wir erkennen ihre Auswirkung, z.B. das Pflanzen Fotosynthese betreiben können und das menschl. Gehirn Endorphine(Glückshormone) ausschüttet.
Nächste Frage: Was ist Sauerstoff oder Luft?
Kannst du sie sehen? Kannst du sie fühlen? Fühlen schon! Nimm deine Arme und schlage sie wild hin und her. Was spürst du? Spürst du den Wind Widerstand? Ich schon. Daher können wir sehen, dass Luft tatsächlich existiert auch wenn wir das einfach so nicht sehen können.
Wir sehen also, es gibt Gesetzmäßigkeiten oder auch Kräfte, welche die Folge etwas vorausgegangenem sind!
Genauso verhält sich das mit der Geistestaufe! Der Heilige Geist kommt über uns und gibt uns die Kraft Zeugen für Gott zu sein.
So gewiß, wie ein Mensch mit dem Heiligen Geist getauft ist, wird er Kraft haben, Kraft für das Werk, wozu Gott ihn berufen hat.
Aber die Kraft äußert sich in jedem einzelnen nicht auf dieselbe Weise.(siehe dazu 1Korinther 12:4-13)
Was in diesen Versen auffällt ist das Wort „mancherlei“ und auch die Worte „einem anderen“, die so oft wiederholt werden.
Damit wird klar ausgedrückt, dass es nur eine Taufe mit dem Heiligen Geist gibt, diese Taufe aber verschiedene Auswirkungen hat.
Der Heilige Geist befähigt dich für deine Berufung, wo du eine 100% Arbeit leisten kannst. Wo du völlig aufblühen kannst und dich selber neu kennen lernst!
Nicht jeder bekommt dieselben Gaben! Nicht jeder wird für denselben Dienst berufen!
Jetzt haben wir ganz klar gesehen, dass die Taufe mit dem Heiligen Geist eine bestimmte Erfahrung ist, die sich
1. ganz klar vom Werk der Wiedergeburt unterscheidet
2. immer mit dem Zweck des Zeugnisses und Dienstes verbunden ist
3. und den Gläubigen mit Kraft ausrüstet speziell in seinen Dienst zu gehen für den er berufen wurde.
Lukas 24:49 „und siehe, ich sende die Verheißung meines Vaters auf euch. Ihr aber, bleibt in der Stadt, bis ihr bekleidet werdet mit der Kraft aus der Höhe!“Hier gibt Jesus denen, mit denen er spricht, ein klares und deutliches Gebot, dass sie die Arbeit, wozu er sie berufen hat, nicht beginnen sollten, bis sie die wichtigste Vorraussetzung hätten, von der er hier als „Verheißung meines Vaters“ und „bekleidet mit der Kraft aus der Höhe“ spricht.
Und wenn wir die Stellen miteinander vergleichen, stellen wir fest, dass hier die rede von der Taufe mit dem Heiligen Geist ist.
Zu wem wurden diese Worte gesprochen? Zu den elf Aposteln!
Wie gebildet oder mündig waren diese Männer in Bezug auf geistliche Sachen?
Sie haben über 3 Jahre die Beste Bibelschule besucht, die es je auf Erden gab, in dem Jesus Christus selbst der einzige Lehrer war.
Sie waren Augenzeugen des Lebens Jesu auf Erden, Augenzeugen seiner Wunder, Augenzeugen seines Todes, seiner Auferstehung und bald sollten sie Augenzeugen seiner Himmelfahrt werden.
Was sollten diese jetzt tun?
Einfach hingehen und einer verdorbenen Welt erzählen, was sie mit eigenen Augen gesehen und mit eigenen Ohren gehört haben?
Waren sie nicht schon genug vorbereitet zu gehen?
Nach unseren heutigen Vorstellungen über einen guten Dienst, würden wir sagen, dass diese Männer am Besten vorbereitet und zugerüstet waren, für den Dienst, das Evangelium zu verbreiten.
Doch Jesus sagt ihnen: „Ihr seid noch gar nicht genügend vorbereitet. Es gibt noch eine andere Zurüstung, die so wichtig ist, dass ihr keinen Schritt wagen könnt, ehe ihr sie habt. Diese Zurüstung ist das Empfangen der „Verheißung des Vaters“ das „bekleidet werden mit der Kraft aus der Höhe“ , die Taufe mit dem Heiligen Geist. Und wagt nicht, euren Dienst zu tun ehe ihr sie empfangen habt.“
Das Wort „bleibt“ übersetzt bedeutet wörtlich „hinsetzen“ also: „setzt euch hin, bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der Höhe!“
Eine der folgeschwersten Fehler der Gemeinden heute, ist die Art und Weise, wie wir Menschen für den Dienst bestimmen.
Wir nehmen einen Mann oder eine Frau, welche „religiös Veranlagt“ sind, und schicken diese zur Bibelschule oder zu einem theologischen Seminar. Wenn sie dann ihr Studium abgeschlossen und noch ein wenig Glauben übrig behalten haben, legt man ihnen die Hände auf und schickt sie zum Heiligen Dienst.
Aber sind sie dazu gerüstet?
Wenn das alles war, dann auf gar keinen Fall!
Was wir tun sollten ist diese Personen konkret fragen: „Bist du sicher, dass du mit Kraft aus der Höhe bekleidet bist? Bist du gewiss, dass du mit dem Heiligen Geist getauft bist? Wenn nicht oder du dir nicht sicher bist, dann „setz dich hin, bis du mit der Kraft aus der Höhe angetan bist!“
Das ist nämlich genau das, was die Apostel getan haben, jedes Mal wenn sie in eine neue Gemeinde kamen!
Apg. 8:12-17: Das erste was getan wurde? Es wurde für den empfang des Heiligen Geistes gebetet! Allein das die Leute wiedergeboren und getauft waren reichte nicht! Sie wollten sicher gehen, dass diese Menschen auch die Geistestaufe empfingen!Apg. 19:1-6 „Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid?“ Auch hier stellen wir fest, dass der Apostel Paulus, wenn er in eine neue Gemeinde kam und etwas entdeckte, was ihn nicht zufrieden stellte, als erstes fragte, ob sie den Heiligen Geist empfangen hätten!Angesichts all dieser Tatsachen sind wir voll berechtigt zu sagen, dass jedes Kind Gottes verpflichtet ist, dafür zu sorgen, dass es klar den Heiligen Geist empfängt, nicht nur als eine Kraft zur Wiedergeburt und als innewohnende Gegenwart, sondern als eine deutliche Ausrüstung mit Kraft, ehe es irgendeinen Dienst für Gott in Angriff nimmt.
…und es geht noch weiter…
Ein Christ, egal, wie klar er auch mit dem Heiligen Geist getauft worden sein mag, braucht für jeden neuen besonderen Fall im Dienst eine neue Erfüllung mit dem Heiligen Geist.
Von dem Apostel Petrus wird in Apg 2:4 gesagt, dass er zu Pfingsten deutlich mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde. Aber in Apg. 4:8 lesen wir auch, dass Petrus von neuem mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde. Die Zeitform, in welcher das Verb im Urtext gebraucht ist, zeigt, dass die Erfüllung, von der hier die Rede ist, eine neue Erfüllung ist, die dort an Ort und Stelle stattfand.
Dann lesen wir in Apg. 4:31, dass er noch einmal, also zum dritten Mal erfüllt wurde! Auch hier geht wieder aus dem Urtext hervor, dass es sich um eine Erfüllung handelt, die dort an Ort und Stelle stattgefunden hat. Und es wird deutlich gesagt, dass Petrus unter die „alle“ fiel, die dort mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden.
So lesen wir hier von drei verschiedenen Zeitpunkten, an denen Petrus mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde!
Es ist somit klar ersichtlich, dass ein Christ wiederholte Erfüllungen mit dem Heiligen Geist braucht!!
Wir müssen immer wieder erfüllt werden, für jeden besonderen Fall im Dienst für Gott. Und wir müssen in der von Gott verordneten Weise danach trachten, nämlich durch das Gebet! Lukas 11:13 „wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten.“
Apg. 2:39 „Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, hinzurufen wird.“Hier wird uns deutlich gesagt, dass die Taufe mit dem Heiligen Geist für alle Kinder Gottes zu jeder Zeit in der Kirchengeschichte da ist. Die taufe mit dem Heiligen Geist ist das Geburtstrecht eines jeden an Jesus Christus Gläubigen. Zwar hat nicht jeder Gläubige sein Geburtstrecht in Anspruch genommen, aber dennoch ist es sein, verheißen und gesichert von einem gekreuzigten, auferstandenen und erhöhten Heiland.
Wenn du dein Geburtstrecht noch nicht in Anspruch genommen hast, dann ist es deine eigene Schuld! Nur weil du diese Verheißung des Vaters noch nicht am eigenen Leib erfahren und gespürt hast, gibt dir das noch lange nicht das Recht, Millionen von Gläubigen Menschen zu verurteilen, die diesen Vertrauensschritt mit Gott gegangen sind und nun in seiner Kraft vorwärts gehen!
Mir ist es völlig egal was deine Gemeinde lehrt! Mir ist es völlig egal was ein anderer Mensch lehrt!
Was lehrt das Wort Gottes?!!
„Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird!“
Hat er dich herzugerufen?
1. Korinther2,4:Ich bin besorgt um diejenigen, die dass Evangelium predigen, die es in Reinheit und in der ganzen Fülle predigen, aber „mit überredenden Worten menschlicher Weisheit“ und nicht „in Erweisung des Geistes und der KRAFT!“Es kann jemand so gesund und rechtgläubig wie möglich predigen und doch seine Zuhörer direkt in die Hölle predigen!
Das Schlimmste ist tote Rechtgläubigkeit!!!(Mehr dazu im Thema „Religion“
Wir müssen das Evangelium in der Kraft des Herrn verkündigen. Und das können wir nur tun, wenn wir klar mit dem Heiligen Geist getauft sind!
Apg. 2:38 „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“ Es lassen sich aus diesem Vers gewisse Schritte ablesen, die dazu beitragen „die Gabe des Heiligen Geistes“ zu empfangen!
Schritt 1) Tue Buße! Was heißt Buße?
Eine Sinnesänderung! In Bezug auf Gott, in Bezug auf Christus, in Bezug auf Sünde!
In diesem Fall geht aus dem Zusammenhang hervor, dass es sich in erster Linie um eine Sinnesänderung in Bezug auf Jesus Christus handelt. In Vers 36 lesen wir: „So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.“ Dann weiter steht: „Als sie aber dies hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen: „ Ihr Männer, Liebe Brüder, was sollen wir jetzt tun?“
Was bekommen diese als Antwort? „Tut Buße!“ , dass heißt, ändert euren Sinn über Jesus Christus, ändert eure Sinneshaltung die Christus verwarf und kreuzigte! Nehmt eine Sinneshaltung an, die Jesus Christus als Herrn und Erlöser anerkennt!
Das ist dein erster Schritt- Nimm Jesus an!
Schritt 2) Ist auch in dem Wort Buße enthalten! Eine Sinnesänderung in Bezug auf Sünde. Also aller Sünde abzusagen!
Zum Verständnis noch mal: Der Heilige Geist ist der „Heilige“ Geist und wir müssen ganz klar trennen zwischen dem „Heiligen“ Geist und der „unheiligen“ Sünde! Wir können nicht beides haben!
Ich glaube, dieser Punkt ist die Ursache dafür, dass viele Menschen diesen Segen nicht empfangen. Sie halten an einer Sünde fest, die diesen Segen blockiert!
Wenn es etwas in deinem Leben gibt, das immer wieder nach oben kommt, wenn du dich Gott nahst, dann musst du diese Sache beseitigen. Viele von uns wissen um Dinge, die sie tun und von denen sie sich selbst einreden, dass sie richtig sind. Aber jedes Mal, wenn sie Gott ganz nahe kommen, kommen diese Sachen wieder hoch, um das Gewissen zu beruhigen. Wenn es in deinem Leben etwas Derartiges gibt, dann musst du damit aufräumen!
Schritt 3) „…lasse sich ein jeder taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden.“
Es ist ein offenes Bekenntnis vor der Welt nötig, dass wir der Sünde absagen und Jesus Christus annehmen. Die Taufe mit dem Heiligen Geist ist nicht etwas für den heimlichen Gläubigen, sondern für den, der offen ans Licht kommt und vor der Welt seine Absage an die Sünde und die Aufnahme Jesu Christi bekennt.
Die Wassertaufe ist von Gott der bestimmte Weg, wie wir öffentlich bekennen können, dass wir der Sünde absagen und Jesus Christus aufnehmen. Gerade in der Wassertaufe empfangen viele die Taufe mit dem Heiligen Geist, weil sie sich hier dazu bekennen, der Sünde abzusagen und Jesus Christus anzunehmen.
Schritt 4) Dieser Schritt hat auch etwas mit der Taufe zu tun. Und zwar heißt er: GEHORSAM!
Apg. 5,32: „Und wir sind Zeugen von diesen Dingen, und der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.“
Was ist Gehorsam? Der Kern des Gehorsams ist der Wille! Das ganze Wesen des Gehorsams ist die Hingabe an den Willen Gottes; dass wir zu Gott sagen: „Gott, hier bin ich. Schicke mich wohin du willst, gebrauche mich, wie du willst!“
Das ist eine der grundlegendsten Vorraussetzungen für den Empfang der Taufe mit dem Heiligen Geist. !!Bedingungslose Auslieferung des Willens an Gott!!
An diesem Punkt entscheidet es sich für viele, ob sie die Taufe mit dem Heiligen Geist empfangen oder nicht. Viele bringen große Opfer für Christus. Sie gehen sogar als Missionare hinaus, verlassen ihre Heimat und ihre Freunde und opfern und leiden auf dem Missionsfeld. Doch sie machen halt vor einer völligen Hingabe an Gott. Sie versuchen mit ihm Kompromisse zu machen, z.B. dass sie nicht sterben möchten und falls doch, dann doch bitte nicht qualvoll, also nicht geköpft oder gefoltert werden, sondern eines schnelleren Todes sterben. Sie fürchten, dass Gott etwas Schweres oder gar Absurdes von ihrem Leben verlangen würde, wenn sie sich ihm ganz hingäben.
Aber was diese Menschen verpassen ist folgendes: Wenn wir unseren Willen und alles was wir haben, ihm völlig übergeben, dann stellt er uns all die Quellen unendlicher Weisheit, Gnade und Macht zur Verfügung, um unser Leben mit Sonnenschein zu erfüllen!
Er mag uns wohl um Dinge bitten, die wir uns nicht erwählt hätten. Aber wenn er das tut, dann werden diese Dinge die fröhlichsten Aufgaben sein, die wir zu erledigen haben.
Ganz deutlich noch mal: Du wirst nicht mit dem Heiligen Geist getauft werden, bis du dich völlig Gott auslieferst, bis du zu ihm kommst und aus der Tiefe deines Herzens sagst: „Vater, hier bin ich. Ich bin dein Eigentum. Du hast mich mit einem Preis erkauft, und ich erkenne dein Eigentumsrecht an. Sende mich wohin du willst, tue mit mir was du willst, gebrauche mich wie du willst.“
Schritt 5) Der letzte und wichtigste Punkt! Markus 11:24 „Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden!“
Der 5te Schritt ist das bestimmte Gebet um diesen bestimmten Segen!
Das Problem und gleichzeitig das schwierigste dabei ist „glaubt nur, dass ihr es empfangen habt…“ GLAUBE!!
Erwarte einfach von Gott, um was du bittest!!
Jakobus 1,6-8: „Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln, denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde...!“
ZWEIFLE NICHT!
Genauso ist es auch mit dieser Verheißung! Wenn wir an die Verheißung nicht glauben und nicht vertrauensvoll erwarten, dass Gott tut, was er so klar versprochen hat, wird unser Gebet zu keinem Ergebnis führen!
Das ist der Punkt, an dem Menschen scheitern: Sie erwarten nicht vertrauensvoll!
Sei bereit und offen!
Mein Vorschlag wäre, dass du einfach offen stehst vor Gott und ihn arbeiten lässt in deinem Leben, so wie er wünscht! Verjage, im Namen Jesu, deine Zweifel und Skepsis und empfange Gottes wundervolle Gabe. Es kann sein, dass du deine Geistestaufe durch Händeauflegen bekommst. Es gibt Menschen die mit dem Heiligen Geist getauft werden, wehrend sie im Bett liegen oder auf dem Boden oder im Stehen. Es macht keinen Unterschied. Gott ist nicht an eine bestimmte Methode gebunden. Also, sei offen! Empfange diese Gabe des Heiligen Geistes und erlebe seine dynamische Kraft in deinem Leben. Sei der/die wozu Gott dich gemacht hat!
Wir brauchen seine Kraft zum überleben!!